Neko

 

Mittwoch, 24. Juni 2009

Ende gut....

Die Sache mit dem Kater. Neulich. Nun ist sie letzten Endes doch gut für den Kleenen ausgegangen. Freitag begegnete ihm die Schabe ja zum ersten Mal. Der Mann, der beim Kater wohnte, wohnt neuerdings hinter den wohlbekannten schwedischen Gardinen. Er versicherte der Schabe zuvor, die Besitzerin, seine Ex, werde Samstag kommen und sich ums Katzentier kümmern. Da hatta die Schabe glatt angelogen. Passiert ist dies, weil die Schabe zuvor auch mit der Besitzerin telefonierte und das Gespräch dann an den Ex weiter ging. Wie dem auch sei. Natürlich ist Samstag niemand gekommen. Heute zu Arbeitsbeginn wurde der Schabe aufgetragen, sie solle mal die Nummer xy zurück rufen. So geschehen und es meldete sich der neue Verlobte der Ex. Sie selbst schwer schwanger und zu nix in der Lage. Fazit: Katerchen seit Samstag alleine!! Es folgten ein paar Telefonate und dann ging es los. Man hörte ihn schon im Hausflur eine Etage tiefer, verärgert bis sehr durstig und hungrig rufen. Nachdem die Wohnung geöffnet war, schoss ein sehr dünner kleiner Kater unterm Bett hervor und trank erst mal eine riesige Portion Wasser. Für Futter war er dann doch zu aufgeregt. Ende vom Lied: Tier beim Tierschutz, die Nachbar bekundeten Interesse und alles wird gut für ihn. Manchmal gibt es auch ein Happy End ;o) *schabeganzerleichtert*
wvs - 25. Jun, 15:05

Ich erkenne jetzt ....

warum es in manchen Berufen unabdingbar ist "multi-tasking-fähig" zu sein - was wäre wohl ohne Intervention aus dem Tier geworden? Noch schlimmer muß es ja manchen Hunden gehen - da ist die Nachbarschaftshilfe wohl eher selten anzutreffen ..?!

goldschabe - 26. Jun, 10:23

Glücklicherweise gibt es sowohl Hunde- als auch Katzenmenschen und demnach hat auch ein größeres Tier ab und an Glück. Obwohl die überwiegende Anzahl von tierischen Vernachlässigungsopfern erstmal ewig lang im Heim hockt...
Ich denke, der kleine Kater wäre wohl jämmerlich vertrocknet.... Mag gar nicht dran denken.
Möchte tierisches Leid aber nicht über menschliches stellen. Habe leider auch schon Kinder in unglaublichen Situationen vorgefunden und dramatische Szenen bei weiteren Maßnahmen miterleben müssen. Ätzend.
wvs - 27. Jun, 15:41

Ich mag mir garnicht vorstellen ....

was da so 'anfällt'! Bedauerlicherweise für die Kleinen, die ja wahrhaftig auf Sorge und Pflege angewiesen sind .... ein trauriges Kapitel in einer Gesellschaft die gern wegsieht anstatt sich zu kümmern ....

Letztlich ist immer zu lesen die Jugendämter hätten weniger Hemmungen einzugreifen - siehst Du das auch so? Wenn es differenziert erfolgt mag es ja von Vorteil für die Kinder sein ....
goldschabe - 1. Jul, 08:37

Mh, ich weiß nicht, ob sich die Situation hinsichtlich des Arbeitstempos verbessert hat. Kann meine Informationen zur Zeit auch nur der Presse entnehmen und aus einschlägiger Erfahrung weiß ich zu berichten, dass diese Berichtserstattung immer kritisch zu sehen ist. Im Zusammenhang mit uns geht's halt immer recht schnell. Auf jeden Fall war es in der Vergangenheit so. Glücklicherweise hatte ich lange nicht mehr solche Situationen.

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