Synapsentango
Dunkel war's der Mond schien helle, als ein Auto blitzeschnelle langsam um die Ecke fuhr. Drinnen saßen stehend Leute, schweigend ins Gespräch vertieft. Als ein totgeschoss'ner Hase auf der Sandbank Schlittschuh lief.
Diesen und ähnliche "Reime" durfe ich mir immer von meiner Oma anhören. Wer kennt noch solche schrägen Verse?
Vermutlich war ich gestern nur zu viel an der frischen Luft und der Sauerstoff schwirrt noch in Bläschen durch mein Hirn :o)
Mit einer netten Meute war die Kleinfamilie Schabe gestern wandern: im schönen Muttental. Besseres Wetter hätten wir wohl kaum erwischen können und als wir am späten Nachmittag wieder zu Hause waren, fielen alle drei nur noch K.o. in die Ecke. Herrlich war es, das müssen wir wiederholen :o)
Diesen und ähnliche "Reime" durfe ich mir immer von meiner Oma anhören. Wer kennt noch solche schrägen Verse?
Vermutlich war ich gestern nur zu viel an der frischen Luft und der Sauerstoff schwirrt noch in Bläschen durch mein Hirn :o)
Mit einer netten Meute war die Kleinfamilie Schabe gestern wandern: im schönen Muttental. Besseres Wetter hätten wir wohl kaum erwischen können und als wir am späten Nachmittag wieder zu Hause waren, fielen alle drei nur noch K.o. in die Ecke. Herrlich war es, das müssen wir wiederholen :o)
goldschabe - 15. Okt, 12:56
Legatus - 18. Okt, 15:20
Mein Opa kannte viele von solchen Reimen...Dunkel wars der Mond schien helle, schneebedeckt die grüne Flur, als ein Auto blitzeschnelle....usw. usw. war einer meiner Lieblingsreime...die anderen sind mir leider schon nit mehr im Gedächtnis...da gabs noch einen mit ner Wurst und zwei Enden und so...
soffie - 18. Okt, 15:40
Kinderreim!
Hoppe,hoppe, Reiter!
Wenn er fällt, dann schreit er.
Fällt er in den Graben,
fressen ihn die Raben.
Fällt er in den Sumpf,
macht der Reiter plumps! :o)
Dies war immer ein beliebtes Siel im Kleinkindalter, das man auch gut drinnen spielen konnte:
-Kind sitzt auf dem Schoß des Erwachsenen, beide halten sich an den Händen. Dann sagt der Erw. den Spruch während er mit den Beinen wippt. Beim Wörtchen plumps öffnet der Erw. die Beine und das Kind rutscht dazwischen. Natürlich wird es noch gut gehalten, damit nichts passiert. Dabei gab es immer ein großes Hoppehei und Geknuddel. Viel Spaß beim Ausprobieren!
LG Miss Sophy
Wenn er fällt, dann schreit er.
Fällt er in den Graben,
fressen ihn die Raben.
Fällt er in den Sumpf,
macht der Reiter plumps! :o)
Dies war immer ein beliebtes Siel im Kleinkindalter, das man auch gut drinnen spielen konnte:
-Kind sitzt auf dem Schoß des Erwachsenen, beide halten sich an den Händen. Dann sagt der Erw. den Spruch während er mit den Beinen wippt. Beim Wörtchen plumps öffnet der Erw. die Beine und das Kind rutscht dazwischen. Natürlich wird es noch gut gehalten, damit nichts passiert. Dabei gab es immer ein großes Hoppehei und Geknuddel. Viel Spaß beim Ausprobieren!
LG Miss Sophy
goldschabe - 18. Okt, 21:37
Na das ist
doch mal ne schöne Resonanz :o)
@legatus
Meine Variante scheint lückenhaft zu sein. Kannst Du mal aufschreiben, was da fehlt? Danke :o)
@legatus
Meine Variante scheint lückenhaft zu sein. Kannst Du mal aufschreiben, was da fehlt? Danke :o)
Legatus - 25. Okt, 07:44
Es gibt mehrere Varianten davon... meine Lieblingsvariante (und die längste)
Dunkel war’s, der Mond schien helle,
Schneebedeckt die grüne Flur,
Als ein Wagen blitzesschnelle
Langsam um die Ecke fuhr.
Drinnen saßen stehend Leute
Schweigend ins Gespräch vertieft,
Als ein totgeschossner Hase
Auf ’ner Sandbank Schlittschuh lief.
Und der Wagen fuhr im Trabe
Rückwärts einen Berg hinauf.
Droben zog ein alter Rabe
Grade eine Turmuhr auf.
Ringsumher herrscht tiefes Schweigen
Und mit fürchterlichem Krach
Spielen in des Grases Zweigen
Zwei Kamele lautlos Schach.
Und auf einer roten Bank,
Die blau angestrichen war
Saß ein blond gelockter Jüngling
Mit kohlrabenschwarzem Haar.
Neben ihm ’ne olle Schrulle,
Die kaum 18 Jahr alt war,
In der Hand ’ne Butterstulle,
Die mit Schmalz bestrichen war.
Und verliebt sprach er zu ihr,
mein geliebtes Trampeltier.
Augen hast du wie Korallen,
die dir aus dem Kopfe fallen.
Und eine Nase sag ich dir,
alle Kälber gleichen dir.
Oben auf dem Apfelbaume,
Der sehr süße Birnen trug,
Hing des Frühlings letzte Pflaume
Und an Nüssen noch genug.
Von der regennassen Straße
Wirbelte der Staub empor.
Und ein Junge bei der Hitze
Mächtig an den Ohren fror.
Beide Hände in den Taschen
Hielt er sich die Augen zu.
Denn er konnte nicht ertragen,
Wie nach Veilchen roch die Kuh.
Und zwei Fische liefen munter
Durch das blaue Kornfeld hin.
Endlich ging die Sonne unter
Und der graue Tag erschien.
Dies Gedicht schrieb Wolfgang Goethe
Abends in der Morgenröte,
Als er auf dem Nachttopf saß
Und die Morgenzeitung las.
Dunkel war’s, der Mond schien helle,
Schneebedeckt die grüne Flur,
Als ein Wagen blitzesschnelle
Langsam um die Ecke fuhr.
Drinnen saßen stehend Leute
Schweigend ins Gespräch vertieft,
Als ein totgeschossner Hase
Auf ’ner Sandbank Schlittschuh lief.
Und der Wagen fuhr im Trabe
Rückwärts einen Berg hinauf.
Droben zog ein alter Rabe
Grade eine Turmuhr auf.
Ringsumher herrscht tiefes Schweigen
Und mit fürchterlichem Krach
Spielen in des Grases Zweigen
Zwei Kamele lautlos Schach.
Und auf einer roten Bank,
Die blau angestrichen war
Saß ein blond gelockter Jüngling
Mit kohlrabenschwarzem Haar.
Neben ihm ’ne olle Schrulle,
Die kaum 18 Jahr alt war,
In der Hand ’ne Butterstulle,
Die mit Schmalz bestrichen war.
Und verliebt sprach er zu ihr,
mein geliebtes Trampeltier.
Augen hast du wie Korallen,
die dir aus dem Kopfe fallen.
Und eine Nase sag ich dir,
alle Kälber gleichen dir.
Oben auf dem Apfelbaume,
Der sehr süße Birnen trug,
Hing des Frühlings letzte Pflaume
Und an Nüssen noch genug.
Von der regennassen Straße
Wirbelte der Staub empor.
Und ein Junge bei der Hitze
Mächtig an den Ohren fror.
Beide Hände in den Taschen
Hielt er sich die Augen zu.
Denn er konnte nicht ertragen,
Wie nach Veilchen roch die Kuh.
Und zwei Fische liefen munter
Durch das blaue Kornfeld hin.
Endlich ging die Sonne unter
Und der graue Tag erschien.
Dies Gedicht schrieb Wolfgang Goethe
Abends in der Morgenröte,
Als er auf dem Nachttopf saß
Und die Morgenzeitung las.
wvs - 26. Okt, 00:08
Bravo, bravo, ....
Herr legatus,
das ist tatsächlich die längste Variante, die ich je gelesen habe .... und es sind einige Strophen drin, die ich noch nie gehört habe ....
das ist tatsächlich die längste Variante, die ich je gelesen habe .... und es sind einige Strophen drin, die ich noch nie gehört habe ....
goldschabe - 26. Okt, 09:42
...
und ich weiß nun, dass meine Kenntnisse bezüglich dieses Reimes weniger als rudimänter sind ;o) da hab ich ja bei den nächsten Regentagen was zu tun ;o)






Mein Großvater hat ....
Hier ein Beispiel ....